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?kologie und CO2-Neutralit?tsstrategie

Wir unterstützen unsere Lieferanten und kaufen nachhaltig ein.

Unsere Produktion: Verantwortungsvoll und CO2-neutral.

Der Beitrag unserer Kunden: Weniger Reibung, weniger Energieeinsatz.

Nachhaltig einkaufen
Verantwortungsvoll produzieren
Effizient anwenden

Wir teilen die Ergebnisse unserer Forschungsprojekte und unterstützen unsere Lieferanten bei der Entwicklung und dem Einsatz nachhaltiger und CO2-neutraler Rohstoffe.

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Der Schutz unserer Ressourcen und die Einsparung von Energie in unseren Produktionsabl?ufen hat bei uns h?chste Priorit?t. Die unvermeidbaren CO2-Emissionen gleichen wir durch die Unterstützung von ausgew?hlten, zertifizierten Klimaschutzprojekten aus.

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Die Verwendung unserer Produkte tr?gt zum Schutz unserer Umwelt bei. Analysen der Umwelt-Performance unserer Produkte zeigen deutlich: Dank verschiedener Faktoren einschlie?lich der Reibungsreduzierung sind die Einsparungen von CO2-Emissionen deutlich h?her als bei konventionellen Produkten.

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Es ist ein Meilenstein in der FUCHS-Firmengeschichte: Seit 2020 wirtschaftet FUCHS an seinen weltweit über 60 Standorten CO2-neutral – vom Energieverbrauch in der Produktion bis zu den Verbrauchsmaterialien in der Verwaltung. Aber wir haben nicht nur den ?kologischen Fu?abdruck in unseren eigenen Werken im Blick, sondern schauen über den Tellerrand und auf die komplette Prozess- und Wertsch?pfungskette unserer Produkte. So beteiligen wir uns an Forschungsprojekten zum Einsatz nachhaltiger Rohstoffe. Gemeinsam mit unseren Lieferanten entwickeln wir Standards und Ma?st?be, um die Nachhaltigkeit über die gesamte Wertsch?pfungskette zu quantifizieren und zu zertifizieren. Vor allem aber reduzieren unsere Produkte Reibung und erh?hen die Energieeffizienz bei unseren Kunden – das wirkt sich ?konomisch, aber auch ?kologisch aus.

Nachhaltig einkaufen

Wir wissen, allein in unserem eigenen Unternehmen CO2-neutral zu wirtschaften, reicht nicht. Unser Bestreben ist es daher langfristig, CO2-neutrale Produkte zu verkaufen – und dazu holen wir unsere Lieferanten mit ins Boot: Beim Einkauf von Rohstoffen. Denn diese sind für 90 Prozent des CO2-Fu?abdrucks eines fertigen Schmierstoffprodukts verantwortlich. Im Rahmen zahlreicher Forschungsprojekte unterstützen wir bereits einige unserer Lieferanten bei der Suche nach entsprechenden Optionen. Und wir haben sie alle an einen Tisch gebracht: Lieferanten, Marktbegleiter und Kunden, in unserem europ?ischen Branchenverband UEIL. Das Ziel: messbare Kennzahlen und Kriterien für Nachhaltigkeit.

Biogene Rohstoffe im Blick

Der Einsatz von biogenen Rohstoffen aus Europa als nachwachsende, umweltschonende Alternative zu fossilen Rohstoffen steht im Mittelpunkt von zahlreichen Forschungsinitiativen, an denen sich FUCHS beteiligt. Ihr Hauptvorteil: Sie belasten nicht die CO2-Bilanz – und h?ufig bedeutet ihre Nutzung auch eine neue Einnahmequelle für die heimische Landwirtschaft.

Forschungsinitiativen

Aktiver Akteur für Nachhaltigkeit

Die FUCHS-CO2-Neutralit?tsstrategie ist in unsere Nachhaltigkeitsstrategie eingebettet, die in 2010 mit der Unterzeichnung des ?Leitbilds für Verantwortliches Handeln in der Wirtschaft“ begann. 2018 haben wir uns der ?Allianz für Entwicklung und Klima“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit angeschlossen. Zur selben Zeit initiierten wir unter dem Dach des Verbands der europ?ischen Schmierstoffbranche (UEIL) die Gründung einer Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit. Gemeinsam entwickeln wir harmonisierte Nachhaltigkeitsstandards, Kennzahlen und Benchmarks für eine nachhaltigkeitsbezogene Vergleichbarkeit.

Nachhaltigkeits-News & Awards

Nachhaltig produzieren

Natürlich schauen wir beim Thema Nachhaltigkeit an allen unseren Standorten weltweit erst einmal auf unsere eigene Produktion – denn hier k?nnen wir direkt an den Stellschrauben drehen. So haben wir die CO2-Emissionen pro produzierter Tonne Schmierstoff seit 2010 bereits um 30 Prozent gesenkt. Und durch eine stetige Verfahrens- und Prozessoptimierung werden wir den Energie- und Wasserverbrauch weiter reduzieren und den Anteil an erneuerbaren Energien, mit derzeit 27 Prozent, weiter erh?hen. Auf diese Weise k?nnen wir mittelfristig die CO2-Kompensationsleistungen durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten sukzessive zurückfahren.

Best Practice in Gro?britannien

Mit gutem Beispiel geht die britische FUCHS-Tochter voran. Rund 2.000 Sonnenkollektoren auf dem Dach der neuen Büros am Sitz der Gesellschaft in Hanley, Stoke-on-Trent, produzieren rund 14 Prozent der Energie für den gesamten Standort. 95 Prozent der Beleuchtung wird über LED-Lampen sichergestellt – und im neuen voll automatisierten Lager mit 4.000 Palettenpl?tzen, das derzeit entsteht, ist ein Regenwassersammelsystem eingeplant.

Fertigung heizt Prüffeld

Ein perfektes Beispiel für ?kologische Verantwortung am Standort Mannheim: Für das neu errichtete Prüffeldgeb?ude wird Hei?kondensat aus der benachbarten Fertigung genutzt und auf diese Weise gleich auch noch für die Frostfreihaltung eines Lagers gesorgt. Das Hei?kondensat versorgt über W?rmetauscher sowohl die Lüftungsanlagen als auch die Heizk?rper und Decken des Prüffeldgeb?udes. Die umweltfreundliche Bilanz: 18 Tonnen Kohlenstoffdioxid werden j?hrlich gespart.

Unterstützung von Klimaschutzprojekten

Nicht alle Emissionen lassen sich zur Zeit komplett vermeiden – diese restlichen Emissionen kompensieren wir durch das Engagement für ausgew?hlte Klimaschutzprojekte in Regionen, in denen wir über eigene Standorte verfügen. Im Fokus steht dabei der Ausbau erneuerbarer Energien. Voraussetzung ist eine international anerkannte Zertifizierung wie der Gold-Standard. Seine Kriterien werden von Organisationen wie dem WWF entwickelt.

Kocher für Peru und Uganda

?fen oder offene Feuerstellen werden bei uns nur noch selten für die Zubereitung von Speisen eingesetzt – im Gegensatz zu den l?ndlichen Teilen Perus, aber auch in Uganda. Die negativen Folgen sind vielf?ltig. Giftige D?mpfe erschweren das Atmen in den Wohnr?umen, der gro?e Bedarf an Brennholz führt zum Kahlschlag der W?lder und zu hohen Kosten für die Haushalte. In Peru hilft hier die Initiative ?Qori Q’oncha“. Knapp 80.000 innovative Kocher hat sie seit 2008 in dem südamerikanischen Land schon verteilt. Um 75.526 Tonnen CO2 werden pro Jahr die Emissionen reduziert. Seit 2006 hat das ?hnliche Projekt ?effiziente Kochherde“ auch in Uganda schon mehr als 500.000 Haushalte mit effizienten Kochherden ausgestattet, was zu einer Emissionsminderung von rund 450.000 Tonnen CO2 in dem afrikanischen Land beitr?gt.

Wiederaufforstung in Mexiko

Vorwiegend für die Viehzucht und die Landwirtschaft werden die Fl?chen in den mexikanischen Staaten Tabasco, Chiapas und Campeche genutzt: Das Projekt ?Reforestation with Teak – CO2e TEAKIMEX“ setzt hier seit 2013 mit der Wiederaufforstung durch Teakb?ume ein Zeichen für den Klimaschutz. Um die biologische Vielfalt in diesen Regionen zu verbessern, werden ca. 4.000 Hektar neu bepflanzt. Die Waldfl?che soll über einen Zeitraum von 36 Jahren ca. 37.000 Tonnen Treibhausgasemissionen speichern. Im Fokus steht auch die Schaffung nachhaltiger Arbeitspl?tze.

W?rme aus Biogas in China

Durchschnittlich 4,5 Schweine halten die Bauern im Landkreis Hezhang in der bergigen Provinz Guizhou im Südwesten Chinas. Das ?Hezhang Rural Methane Digesters Project“ setzt genau bei diesen Haustieren an, denn es unterstützt die Landwirte beim Bau von Methanfaulbeh?ltern mit einer Kapazit?t von 8 Kubikmetern, in denen aus dem Dung der Schweine und anderen Abf?llen Biogas erzeugt wird. Emissionen von 50.099 Tonnen im Jahr werden gleich auf zwei Arten gespart: Durch die Erzeugung von W?rme werden keine fossilen Brennstoffe zum Heizen und Kochen mehr ben?tigt und durch die Rückgewinnung der Abf?lle werden die daraus entweichenden CH4-Emissionen reduziert.

Flusswasserkraftwerk in Indien

Die Region Chamoli im Norden Indiens ist gepr?gt durch eine schwache Infrastruktur und kalte Winter. Eine permanente Stromversorgung gibt es nicht – dies wird der Bau eines Flusswasserkraftwerks ?ndern, das ca. 40 GWh sauberen Strom in das regionale Stromnetz einspeisen soll. Das ?Hydro Electric Project“ spart zudem j?hrlich 37.278 Tonnen Treibhausgasemissionen, denn die Bev?lkerung kann durch die Bereitstellung des umweltfreundlichen Stroms auf die klassische Beheizung durch Holz verzichten und damit der Waldsch?digung, der Bodenerosion und der verminderten Fruchtbarkeit der B?den entgegenwirken. 

Solarkraftwerke für Namibia

Bei der Energieversorgung ist Namibia zu rund 60 Prozent von seinem Nachbarland Südafrika abh?ngig und importiert von dort vorwiegend Energietr?ger aus den dortigen Kohlebergwerken. Im eigenen Land wird Strom vor allem durch Wasserkraftwerke erzeugt, bei denen jedoch viele Unterbrechungen und Ausf?lle zu beklagen sind. Durch den Bau und den Betrieb zweier neuer Solarenergieanlagen in der N?he der Stadt Gobabis im Osten Namibias kann nun die Versorgungssicherheit auf nachhaltige Weise verbessert werden. Sie sollen 28 GWh sauberen Sonnenstrom pro Jahr liefern – und die Emissionen im Südwesten Afrikas um j?hrlich 27.000 Tonnen CO2 senken.

Nachhaltig in der Anwendung

Eine gemeinsame Studie von FUCHS mit dem Chemiekonzern BASF hat es deutlich gezeigt: Ausschlaggebend für die ?koeffizienz über den gesamten Lebenszyklus von unseren Produkten ist die Anwendungsphase. Hier helfen FUCHS-Schmierstoffe, den Energieverbrauch zu drosseln und damit den CO2-Fu?abdruck bei unseren Kunden zu verbessern – durch die Verringerung von Reibung, Verschlei? und Korrosion. Im Rahmen zahlreicher Forschungsprojekte arbeiten wir daran, mithilfe unserer Schmierstoffe die Energie- und Ressourceneffizienz von Antrieben weiter zu verbessern.

Partner beim Thema Nachhaltigkeit

Schon im Jahr 2015 startete ein intensiver Dialog zwischen FUCHS und BASF zum Thema Nachhaltigkeit. Aktuellstes Ergebnis dieser engen Zusammenarbeit: eine ?koeffizienzanalyse über den gesamten Lebenszyklus von drei unterschiedlichen FUCHS-Hydraulik?len. Das Fazit: Entscheidend für die Umwelt-Performance der getesteten Hydraulik?le ist die Anwendungsphase.



"FUCHS und BASF - zwei Partner, die richtig gut zusammenpassen. Beim Thema Nachhaltigkeit verbindet uns die Philosophie einer durchg?ngigen Betrachtungsweise der gesamten Wertsch?pfungskette. Mit dem Ziel, einheitliche Branchenstandards zu etablieren."

Dr. Nicola Paczkowski, Corporate Sustainability bei BASF




"Das Ergebnis unserer gemeinsamen ?koeffizienzanalyse verdeutlicht die hohe ?kologische Relevanz von High-Performance-Schmierstoffen. Durch die Prim?rdaten von BASF, das Anwendungs-Know-How von FUCHS und mehr als 20 Jahre BASF-Erfahrung im Bereich der angewandten Nachhaltigkeit, konnte ein umfassender Ansatz der Lebenszyklusanalyse umgesetzt werden. Die Studie verdeutlich, dass nachhaltige L?sungen und Gesch?ftserfolg Hand in Hand gehen und sich die Investition in nachhaltige Produkte sowohl für Unternehmen, Kunden und Endverbraucher auszahlt."

Dr. Ivana Krklju?, Senior Manager Sustainability,
Fuel and Lubricant Solutions, bei BASF




Forschung für den Kunden

Wasserhaltige Fluide, die zu einer deutlich niedrigeren Reibung bei verschiedenen Anwendungen führen. Schmierstoffe, die den besonders belasteten Bereichen des Ventiltriebs bei Gasmotoren standhalten. Die Entwicklung eines E-Motor?ls für Elektrofahrzeuge, das nicht nur das Getriebe schmiert, sondern auch E-Maschine und Leistungselektronik kühlt. In verschiedensten Forschungsinitiativen bringt sich FUCHS mit seiner Expertise ein – vor allem ein Ziel vor Augen, die Produktion seiner Kunden effizienter und nachhaltiger zu gestalten.

Forschungsinitiativen

1. Warum engagiert sich FUCHS für den globalen Klimaschutz?

Der Klimawandel ist eine der gr??ten Herausforderungen unserer Zeit und betrifft die gesamte Menschheit, auch wenn wir in Mitteleuropa bisher noch das Glück haben, die Auswirkungen in vergleichsweise geringem Ausma? zu spüren. In anderen Regionen auf der Erde sind die Folgen der Erderw?rmung wie der Anstieg des Meeresspiegels oder Austrocknung existenzielle Themen für die dort lebenden Menschen. Zugleich wird in den reichen Industrienationen vergleichsweise viel CO2 ausgesto?en, besonders durch eine intensive industrielle Produktion. Engagement für den weltweiten Klimaschutz bedeutet daher für FUCHS, globale Verantwortung in ?konomischer, ?kologischer und sozialer Weise zu übernehmen. Daher hat sich FUCHS im Oktober 2019 auch als offizieller Unterstützer der ?Allianz für Entwicklung und Klima“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) angeschlossen. Die Mitglieder in diesem Bündnis, das Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung verbindet, streben perspektivisch CO2-Neutralit?t an, indem sie zugleich CO2-Emissionen vermeiden, reduzieren und kompensieren.

2. Was ist CO2-Neutralit?t?

Klimasch?dliche CO2-Emissionen entstehen bei zahlreichen Prozessen, die direkt oder indirekt mit der Verbrennung fossiler Energietr?ger zu tun haben. Da CO2-Emissionen das Klima auf globaler Ebene beeinflussen, ist es bilanziell letztendlich unerheblich, an welchem Ort der Erde sie entstehen und wo sie eingespart werden. Wenn also im Gegenzug zu ihrer Entstehung, Emissionen in gleichem Umfang vermieden werden, zum Beispiel durch Investitionen in internationale Klimaschutzprojekte, ist die Bilanz für das Klima am Ende wieder neutral. Der Mehrwert für die Umwelt entsteht bei dieser sog. CO2-Kompensation also durch die freiwillige F?rderung von Klimaschutzprojekten, die ohne solche Zusatzeinnahmen nicht durchführbar w?ren. Diese freiwillige finanzielle Unterstützung hilft den ausgesuchten L?ndern nicht nur bei der Verbesserung ihrer ?konomischen, sozialen und ?kologischen Situation, sondern ist auch ein wesentlicher Treiber für den Transfer sauberer Technologien und einer nachhaltig ausgerichteten globalen wirtschaftlichen Entwicklung.

3. Warum stellt sich FUCHS ab 1.1.2020 global CO2-neutral?

Obwohl der unmittelbare CO2-Fu?abdruck, bei der Herstellung von Schmierstoffen, vergleichsweise gering ist – damit unterscheidet sich FUCHS von der klassischen Chemieindustrie – war und ist es unser Bestreben, diesen kontinuierlich und systematisch zu reduzieren. So konnten beispielsweise die energieverbrauchsspezifischen CO2-Emissionen pro produzierter Tonne FUCHS-Schmierstoff seit dem Jahr 2010 bereits um insgesamt rund 30% gesenkt werden. Die weltweite CO2-Neutralstellung ist ein weiterer Meilenstein unserer FUCHS-Nachhaltigkeitsstrategie, die wir nun schon im zehnten Jahr verfolgen. Nachhaltigkeit ist einer der zentralen Unternehmenswerte von FUCHS. Ein Gelingen der globalen Emissionsminderungen h?ngt ganz wesentlich vom freiwilligen und konsequenten Handeln der Wirtschaft in den Industriel?ndern ab. Daher haben wir uns entschieden, unseren Teil der Verantwortung zu übernehmen und unseren CO2-Fu?abdruck auszugleichen. Wir übernehmen damit Verantwortung für den globalen Klimaschutz und leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Ziele des 2015 ratifizierten Pariser Klimaschutzabkommens der UN. Dieses sieht vor, die globale Erw?rmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen. Wir m?chten unsere Umwelt aktiv schützen und unsere Kunden daran teilhaben lassen. Diese erhalten ab 1.1.2020 weltweit Schmierstoffe von FUCHS aus CO2-neutraler Produktion von einem CO2-neutralen Schmierstoffunternehmen.

4. Wie stellt sich FUCHS global CO2-neutral?

Ab 2020 wird FUCHS global vollst?ndig CO2-neutral sein, d.h. keinen CO2-Fu?abdruck mehr hinterlassen und somit keinen negativen Einfluss mehr auf die CO2-Konzentration in der Atmosph?re haben. FUCHS wird als Industrieunternehmen weiter CO2 aussto?en. Das ist an vielen Stellen unvermeidbar. Aber bis 2020 neutralisieren wir unseren gesamten CO2-Aussto? für die 58 FUCHS-Standorte weltweit – vom Energieverbrauch in der Produktion bis hin zu Verbrauchsmaterialen in der Verwaltung. Um diese CO2-Neutralit?t bereits ab 2020 umzusetzen, wird FUCHS seine bis dahin noch nicht vermiedenen CO2-Emissionen durch Kompensationsma?nahmen ausgleichen. Dies geschieht, indem wir in qualitativ hochwertige weltweite Klimaschutzprojekte investieren, die vor allem den Ausbau erneuerbarer Energien f?rdern.

5. Wie hat FUCHS die Menge seiner aktuellen CO2-Emissionen berechnet?

Der Schritt zur globalen FUCHS-CO2-Neutralit?t ab 1.1.2020 wurde ein Jahr lang vorbereitet und von der Nachhaltigkeitsberatungsgesellschaft Fokus Zukunft begleitet. Fokus Zukunft hat die Berechnung der CO2-Emissionen von FUCHS im September 2019 überprüft und die Richtigkeit der Datengrundlage, sowie der Anwendung der Richtlinien des Greenhouse Gas Protocols als Berechnungsstandard zur Ermittlung der CO2-Emissionen, best?tigt. Somit wurde der FUCHS PETROLUB Konzern von Fokus Zukunft als CO2-neutrales Unternehmen zertifiziert. Daher darf FUCHS sich ab 1.1.2020 als CO2-neutrales Unternehmen bezeichnen.

6. Wenn FUCHS von globaler CO2-Neutralstellung spricht - was genau wird hier eingerechnet?

Die Neutralstellung umfasst den globalen CO2-Fu?abdruck der im unmittelbaren Einflussbereich der eigenen Werkstore von FUCHS an seinen s?mtlichen weltweiten Standorten durch W?rme-, Kraftstoff- und Stromverbrauch in Produktion, Verwaltung und Forschung, sowie durch vorgelagerte energiebezogene Emissionen, Gesch?ftsreisen, Hotelübernachtungen und Arbeitswege der Mitarbeiter, sowie durch Abfallaufkommen und Abwasser im Unternehmen, entsteht. Daraus k?nnen wir die entstandenen CO2-Emissionen genau berechnen. Auf Basis dieser Berechnung t?tigt FUCHS dann kompensierende Investitionen in Klimaschutzprojekte, um die entsprechende Menge an CO2 einzusparen.

7. Welche Qualit?tskriterien erfüllen die von FUCHS unterstützten Klimaschutzprojekte?

Unsere Projekte werden nach international anerkannten Zertifizierungsstandards, wie beispielsweise dem Gold Standard, und renommierter Organisationen, wie beispielsweise den Vereinten Nationen (UN), akkreditiert, freigegeben und kontrolliert. Die nach dem Gold Standard zertifizierten Projekte erfüllen besonders hohe Anforderungen. Sie sparen nicht nur CO2, sondern tragen auch zur nachhaltigen Entwicklung vor Ort bei. Die Validierung der Projektergebnisse in Bezug auf die erzielten CO2-Einsparungen wird durch unabh?ngige Prüfinstanzen, wie beispielsweise den TüV, verifiziert.

8. Wie w?hlt FUCHS die unterstützten Klimaschutzprojekte aus?

Bei der Projektauswahl liegt unser Fokus auf qualitativ hochwertigen freiwilligen Klimaschutzprojekten, welche weltweit die ?konomische, ?kologische und soziale Entwicklung in L?ndern und Regionen mit FUCHS-Standorten unterstützen, die sich im sog. ?Globalen Süden“ befinden und dort vor allem den Ausbau erneuerbarer Energien f?rdern. Als ?Globaler Süden“ gelten, nach aktueller Liste des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), gesellschaftlich, politisch und/oder wirtschaftlich benachteiligte L?nder. So wird FUCHS seiner globalen sozialen Verantwortung im Sinne eines ?Corporate Citizenship“ gerecht. Gleichzeitig unterstützen wir auf diese Weise die meisten der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN, denen wir uns seit 2018 offiziell verpflichtet haben. Zudem achten wir bei der Auswahl darauf, jede der sechs verfügbaren Projektsektoren (Biomasse, Koch?fen, Solarenergie, Waldschutz, Wasserkraft, Windenergie) pro Jahr mit mindestens einem qualitativ hochwertig umgesetzten Projekt zu bedienen.

9. Wie genau funktioniert die Investition in Klimaschutzprojekte technisch?

Nach dem Prinzip der CO2-Kompensation, sollen Treibhausgase, die an einem Ort der Erde entstehen und nicht vermieden werden k?nnen, durch Klimaschutzprojekte an einem anderen Ort eingespart werden. Um diese zu finanzieren, kaufen Unternehmen Zertifikate entsprechender Projekte. Jedes Zertifikat steht für 1 Tonne CO2, die durch das jeweilige Projekt eingespart wird. Weltweit gibt es zahlreiche Klimaschutzprojekte, die meisten davon erneuerbare Energieprojekte. Die Initiatoren dieser Projekte erhalten für ihr Engagement Emissionsgutschriften, die in Form von Klimaschutzzertifikaten gehandelt werden k?nnen. Die H?he bemisst sich beispielsweise durch den Vergleich mit den Emissionen, die durch den Bau eines Kohlekraftwerkes entstanden w?ren.

10. Wo hat FUCHS seine Zertifikate gekauft und sind diese glaubwürdig?

Ja – da sie durch unabh?ngige Institutionen geprüft und zertifiziert werden, was bei FUCHS ein Mindestkriterium ist. Diese Institutionen, darunter diverse TüV-Gesellschaften, vergeben die Zertifikate nach international gültigen Standards. Ein wesentlicher Aspekt im Handel mit Emissionszertifikaten ist die Stilllegung des Zertifikats nach einem Erwerb. Die Stilllegungen müssen zweifelsfrei dokumentiert sein. Jede CO2-Kompensation endet mit der dokumentierten Stilllegung der Zertifikate. Dies verhindert, dass mit denselben Zertifikaten mehrfach gehandelt wird, denn das wiederum würde das Prinzip der Balance au?er Kraft setzen. FUCHS hat seine Klimaschutzprojektzertifikate über Fokus Zukunft und die Organisation First Climate erworben.

11. Wie kommt die Preisbildung der Zertifikate zustande?

Das Prinzip der freiwilligen CO2-Kompensation besteht darin, dass Emittenten von Treibhausgasen über den Kauf von Emissionsminderungsnachweisen in freiwillige Klimaschutzprojekte investieren und diese damit finanzieren. Die Preisbildung geschieht in Abh?ngigkeit vom Einzelprojekt, d.h. mit dem Kauf eines Emissionsminderungszertifikats beauftragt ein Unternehmen eine dritte Partei damit, der Atmosph?re an einem anderen Ort der Erde, in seinem Namen, eine Tonne CO2 zu entziehen. Die Preisbildung wird darüber hinaus auch auf dem CO2-Markt von Angebot und Nachfrage bestimmt. Projekte, die über die reine Klimaschutzwirkung hinaus Zusatznutzen für die Menschen und die Umwelt in der Projektregion liefern, k?nnen am Markt regelm??ig h?here Preise erzielen.

12. Wie begegnet FUCHS dem oftmals von Kritikern in Zusammenhang mit der CO2-Kompensation genannten Begriff des ?Greenwashing“?

Der Mehrwert für die Umwelt entsteht bei der CO2-Kompensation durch die freiwillige finanzielle F?rderung von Klimaschutzprojekten, die ohne diese Zusatzeinnahmen nicht durchführbar w?ren. Nur solche Klimaschutzprojekte, die im Rahmen der Zertifizierung ihre Zus?tzlichkeit nachweisen k?nnen, werden anerkannt und erhalten damit den Zugang zum Markt. Der Handel mit CO2-Minderungsnachweisen folgt einem Prinzip, das mit dem englischen Begriff ?results-based-finance“ bezeichnet wird. Damit wird die Tatsache beschrieben, dass Entwickler von Klimaschutzprojekten erst dann Emissionsminderungsnachweise ausgeben k?nnen, wenn ihr Projekt bereits umgesetzt wurde und nachweislich zur CO2-Minderung auf der Erde beitr?gt. Wer also CO2-Minderungszertifikate erwirbt, um damit eigene Emissionen zu kompensieren, kann sich sicher sein, dass dem Zertifikate-Kauf ein realer Klimaschutznutzen gegenübersteht. Dieser im Kyoto-Protokoll verankerte Mechanismus hat sich in den vergangenen 20 Jahren als zentraler Baustein des freiwilligen, nicht-staatlichen Klimaschutzes fest etabliert und bew?hrt. Das Verfahren wird unter anderem von der UN getragen, von zahlreichen Nichtregierungsorganisationen unterstützt und von Hunderten von Gro?unternehmen – auch aus der Mineral?lbranche – genutzt. FUCHS investiert ausschlie?lich nur in Projekte, welche die vorgenannten Kriterien erfüllen und konnte sich den Projektpartner und das zu unterstützende Klimaprojekt über Fokus Zukunft bzw. First Climate selbst aussuchen. Klar ist aber auch, dass diese Form der CO2-Kompensation unsere kontinuierliche Suche nach weltweiten Reduzierungspotentialen unserer (vermeidbaren) CO2-Emissionen nur begleiten, aber nicht ersetzen wird.

13. Was plant FUCHS hinsichtlich seiner CO2-Emissionsreduzierung zukünftig?

FUCHS folgt nach wie vor dem Prinzip: Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren. Rund 80% der FUCHS-CO2-Emissionen entstehen durch W?rme- und Stromverbrauch. Ein wichtiger Hebel zur CO2-Vermeidung bzw. -Reduktion ist daher u.a. die Energieeffizienz. Mittelfristig will FUCHS die CO2-Kompensationsleistungen sukzessive zurückfahren und dafür seinen Versorgungsanteil an regenerativen Energien erh?hen und weiter in die Energieeffizienz seiner Standorte investieren.

14. Wird es FUCHS seinen Kunden irgendwann auch CO2-neutrale Schmierstoffprodukte verkaufen k?nnen?

Langfristig strebt das Unternehmen an, seinen Kunden auch CO2-neutrale Produkte zu verkaufen. Dies setzt allerdings voraus, dass FUCHS zukünftig von seinen Lieferanten mit CO2-neutralen Rohstoffen beliefert wird, da diese für rund 90% des CO2-Fu?abdrucks im fertigen FUCHS-Schmierstoff verantwortlich sind. Da wir jedoch als weltweit gr??ter unabh?ngiger Hersteller eine zentrale Position im Schmierstoffmarkt einnehmen, k?nnen wir unseren Einfluss auch in die vorgelagerte Wertsch?pfungskette hinein ausüben. Wir erwarten von unseren Lieferanten, dass sie nachhaltigere, innovative Vorprodukte verwenden, um uns zukünftig CO2-?rmere bis -neutrale Rohstoffe zur Schmierstoffproduktion zu liefern. Nur auf diese Weise kann FUCHS als CO2-neutrales Schmierstoffunternehmen seinen Kunden auch in Zukunft CO2-neutrale Schmierstoffe aus CO2-neutraler Produktion anbieten.

15. Leisten FUCHS Schmierstoffe in ihrer Anwendungsphase beim Kunden auch einen messbaren Beitrag zu deren CO2-Reduktion?

Ja - FUCHS tr?gt durch viele interne und externe Ma?nahmen nicht nur zu seiner eigenen CO2-Neutralit?t und somit zum Klimaschutz bei. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt auch seit fast 90 Jahren zahlreiche emissionsmindernde und umweltvertr?gliche Schmierstoffe für seine Kunden. Diese Produkte leisten in der Anwendungsphase, mit ihren Eigenschaften der Reibungsverminderung sowie des Verschlei?- und Korrosionsschutzes, einen h?heren Beitrag zur Einsparung von Energie und CO2-Emissionen bei den Kunden, als konventionellen Alternativen. FUCHS hat begonnen, diese h?heren CO2-Einsparungseffekte mit Hilfe von ?kobilanz- und Lebenszyklusanalysen zu quantifizieren, um sein Schmierstoffportfolio zukünftig im Hinblick auf den CO2-Fu?abdruck einzelner Produktgruppen zu kategorisieren. Wir sind davon überzeugt, dass die CO2-Kategorisierung des Produktportfolios zum zukünftigen Spezifikationsbestandteil eines Schmierstoffherstellers und neben Performance und Preis zum zus?tzlichen Differenzierungsmerkmal und somit zum Wettbewerbsvorteil für FUCHS werden wird. Ein Ziel unseres unternehmerischen Handelns ist es, dazu beizutragen, dass der CO2-Fu?abdruck unserer Rohstoffe, unserer Schmierstoffproduktion und unserer Kunden durch unsere L?sungen geringer wird.

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